Wie jedes Jahr Christi Himmelfahrt
können sich die Uedemerbrucher über die Wetterlage im Lande nicht
beschweren. Zum Antreten des Schützenvereins ist schon eine stattliche
Anzahl von Schützenbrüdern erschienen. Angeführt vom Musikverein
"Heimatklänge" ziehen in diesem Jahr auch eine sehr stark
gewachsene Jungschützenabteilung, davon allein vier
Fahnenschwenkerinnen, zum Vogelstand am Dorfplatz.
Dort
begrüßt Brudermeister Heinz Hebben alle Erschienenen und erklärt die
Vorgaben für das Schießen auf den Preisvogel und auf den Königsvogel.
Nachdem die Schießmeister den Preisvogel hochgezogen haben, wurde unter
Regie des neuen Adjutanten Theo Bless mit dem Schießen begonnen.
Der erste Preisträger heißt Norbert Daniels. Er war der erfolgreiche
Schütze auf den Kopf.
Hans-Peter Paeßens erringt wie im Vorjahr den Preis des rechten
Flügels.
Franz-Josef Welles präsentiert sich stolz der Kamera, nachdem er den
linken Flügel abgeschossen hat.
Als letzter Schütze des Durchgangs schießt Peter Giebels den vierten
Preis als Schütze im Musikverein.
Beim Rumpf hat Jungfahnenschwenker Martin Görtz das bessere Ende für
sich.
Nach kurzer Umbauphase nimmt der
Königsvogel im Schießstand Platz. Anfangs zögerlich, beginnt zwischen
zwei wild entschlossenen Schützenbrüdern ein heißer Kampf um den
finalen Schuss.
Jürgen Kröll
Hans-Jürgen Hinckers
ABER
Es
kann nur einen Sieger geben.
Hans-Jürgen
Hinckers
wird 2004 in Uedemerbruch das Zepter in die Hand nehmen.
Unter den ersten Gratulanten ist natürlich der amtierende König
Franz-Willi I.,
der dem glücklichen Schützen schon einmal die Königskette zur Probe
umhängt.
"Nun
bin ich König, doch sagt meine auserwählte Königin auch JA?"
Theo ist ein "Meldereiter" zum Umarmen, wenn er dann doch die
erhoffte Antwort mitbringt.
Mit der
Abnahme der Parade und dem traditionellen Fahnenschwenken zu Ehren des
neuen Königs, findet dieser Himmelfahrtstag ein erfreuliches Ende.